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Archäologische Fundsituation in Westerau


Mindestens 21 Funde aus der jüngeren Steinzeit sind in Westerau gemacht worden, ohne daß es Informationen über die genaue Lage gibt. Zu 10 Funden existieren Zeichnungen der Objekte, 5 weitere sind möglicherweise im Museum Oldesloe auffindbar. Welche der Funde mit den 12-15 Steingeräten aus der Umgebung von LA 3 identisch sind, ist wahrscheinlich nicht mehr zu klären.

Westerauer Funde im Heimatmuseum Oldesloe

Nummer Bezeichnung Material Standort Zustand Beschriftung
609-3-4 Felsgesteinaxt (Einzelgrabaxt) Felsgestein 1. OG Schauraum Rechteckiger Querschnitt  
680-3-4 Feuersteinbeil (Sekundärbearbeitung) Feuerstein, hellgrau. 1. OG Schauraum Dünnnackig. Allseitig bis auf Schliffreste auf einer Breitseite sekundär grobmuschelig behauen. Schul Slg. (Kat. Beile) 5
697-4-4 Feuersteinflachbeil Feuerstein, braun 1. OG Schauraum Allseitig geschliffen. Bahnseiten zur Schneide hin etwas stärker einbiegend. Trenthorst Gutshof, (Kat. Beile) 20,1939
1499-4-4 Feuersteinflachbeil Flint, grau. 1. OG Vitrine 12 unten Breitseiten allseitig geschliffen; Bahnseiten schwach konkav bzw. konvex. - Fläche der Schmalseite nach stärker gewölbter Bahnseite hin neigend und ohne Absatz, in diese Fläche übergehend. Dicknackig.  
1671-3-4 Feuersteinbeil Flint, gelbbraun. 1. OG Vitrine 12 unten   Sto Westerau Albert Benn Gez. Bötel Sto. Westerau von Bauer Albert Benn 1947 / Von Albert Benn Westerau (Markierung Bötel)
1674-3-4 Feuersteinbeil Flint, gelbbraun. 1. OG Vitrine 12 unten Plumpe Form. Breitseiten geschliffen bis auf Muschelungsreste. Schmalseiten geschliffen  
1737-3-4 Feuersteinbeil (Halbfabrikat) Flint, gelbbraun inkrustiert 1. OG Vitrine 12 unten Breitseiten grob gemuschelt. Schmalseiten grob gemuschelt; 1 Seite mit Rest von Naturkruste. Schneide gebogen. Nacken dünn, spitz. Westerau .en. (..)9/ Sto Westerau Gez. (Bötel) / (Markierung Bötel)
1753-3-4 Feuersteinhohlbeil (Bruchstück) Danaflint, mattgrau. 1. OG Vitrine 12 unten Breitseiten geschliffen. Schmalseiten geschliffen, mit Muschelungsresten. Schneide schwach gebogen und wenig gewölbt; beschädigt. Nackenteil fehlt. Westerau (Sonders Katalog der Beile, Nr.:) 257 (Signum Sonder) Gez. (Bötel) / 47 / Sto Westerau (Markierung Bötel)
1772-3-4 Feuersteinbeil Flint, hellgrau. 1. OG Vitrine 12 unten Breitseiten im Schneidenteil geschliffen, sonst grob gemuschelt. Schmalseiten grob gemuschelt. Schneide fehlt. Nacken dick, dachförmig, rechteckig. 6 / (--) / Westerau Gez. Bö.
1989-3-4 Feuersteinbeil Flint, hellgrau. 2. OG Großer Lagerraum Breitseiten vorwiegend im Schneidenteil geschliffen, grobe Muschelungsreste. Schmalseiten grob gemuschelt. Schneide schwach gebogen. Nacken dick, rechteckig.  
2073-3-4 Kernbeil (nach Bötel) Flint, hellgrau. 2. OG Großer Lagerraum Breitseiten grob gemuschelt. Schmalseiten gratartig. Schneide (lt. Bötel) abgebrochen. Nacken  
3811-9-5 Konvolut: Baulehm, verziegelt; Holzkohle, Krug*1, Teller*2, Gnubbentopf*3 (Bruchstücke) 1*rheinisches Steinzeug, mittelalterlich, mit Wellenfuß. 2*Irdenware, rötlich. 3*harte Grauware. Schuldepot Grube 1 bis 6 , Es wurden 46 Brocken unverziegelten Lehms (1 kg) ausgesondert.  
4066-5-5 Terrine/Urne (Bruchstücke, teilweise geklebt) Irdenware, mittelbraun. Waagerecht abgestrichener Rand. 2. OG Großer Lagerraum    

Dr. Baumgarten und Herrn Möller herzlichen Dank für die bereitwillige und uneigenützige Unterstützung!