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Wall

 

Ein Wallrest ist belegt - ob die Bodenverfärbungen zu einer Gesamtanlage gehören, ist im Augenblick Spekulation. Von einer frühmittelalterlichen Befestigung bis zum Schutzwall für eine Artilleriestellung der napoleonischen Kriege bleibt alles möglich.

Denkbar ist auch, daß ein frühslawischer Wall im Bereich der späteren Schanze durch diese überformt oder in der mündlichen Überlieferung dergestalt verändert wurde. Solches ist für spätslawische Burganlage "Sipsdorfer Schanze" zwischen Eutin und Oldenburg [26] als auch für die Schwedenschanze bei Höhbeck an der Elbe belegt.

 

Aus der Archäologie

Lokfeld, Wallanlage 1. Nach Angaben der Bauern Cornels und Dethlefs befand sich an dieser Stelle eine flache Wallanlage, die heute geschleift ist [4]
Klein-Barnitz: Fundstelle 3. Im Bereich der steinzeitlichen Fundstelle fand E. W. Bötel einige frühge-schichtliche Tongefäßscherben, graue bis graubraune, glatte bzw. nachlässig geglättete, fest gebrannte Keramik, 2 braune Stücke mit gurtfurchenartigen Reifen, Randstück von steilem Rand, Lippe gerundet. K.S.
Lit.: K. Hucke 1936 a, 228. - Beim Bau der Autobahn wurden einige spätslawische Tongefäß-scherben gefunden. Verbleib unbekannt.

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