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Vita von Manfred Blödorn

Manfred Blödorn

Manfred Blödorn

Jahrgang 1942, studierte Soziologie und Politische Wissenschaften, volontierte beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), war zunächst freier Mitarbeiter und von 1972 bis 2002 fest angestellte Fernsehredakteur, Moderator und Reporter beim NDR, davon über 20 Jahre im Sport. Von 1977 bis 1987 berichtete er zusammen mit Dieter Adler als ARD-Leichtathletik-Kommentator von allen großen nationalen und internationalen Veranstaltungen. Er produzierte schon früh sportkritische Fernseh-Dokumentationen und gilt als erster Doping-Experte des deutschen Fernsehens. B. veröffentlichte Bücher und Aufsätze zu diesen Themen (u.a. 1974 "Fußballprofis - Die Helden der Nation" und 1980 "Der Olympische Meineid - Idee und Wirklichkeit der Olympischen Spiele" bei Hoffmann und Campe und 1984 "Sport und Olympische Spiele" bei Rowohlt) und erhielt Lehraufträge zur Sportpublizistik an den Universitäten Göttingen und Hamburg. Von 1989 bis 1995 arbeitete B. beim NDR als stellvertretender Sendeleiter sowie als Programm-Planer, -Koordinator und -ARD-Beauftragter des Dritten Fernsehprogramms, danach war er bis zu seiner Pensionierung 2002 als Erster Redakteur im Programmbereich Kultur u.a. zuständig für die Sendeplätze Reportage und Geschichte sowie als Baas für die plattdeutsche Live-Sendung "Talk op Platt".

Der Arbeitsgemeinschaft Vor- und Frühgeschichte gehört der Hobby-Archäologe und -Historiker seit 2003 an, zählt aber eher nicht zu den Sammlern, sondern mehr zu den "Theoretikern". Seine Interessensschwerpunkte sind die sozialen Wandlungen und Veränderungen innerhalb des Nordischen Kreises, die Völkerwanderungszeit und die Beziehungen der nordischen Völker und Stämme zu den Römern und zum Römischen Reich. B. ist Mitglied der Archäologischen Gesellschaft Schleswig-Holstein (AGSH) und des Hamburger Vorgeschichtsvereins